Die Pauschalbesteuerung in der Schweiz – Ein umfassendes Steuermodell
Die Pauschalbesteuerung, in der Schweiz offiziell als „Besteuerung nach dem Aufwand“ bezeichnet, ist ein international hoch angesehenes Steuermodell für wohlhabende ausländische Staatsangehörige, die ihren steuerlichen Wohnsitz in die Schweiz verlegen, hier aber keine Erwerbstätigkeit ausüben.
Wie funktioniert das Modell im Detail?
Im Gegensatz zur regulären Einkommens- und Vermögenssteuer, die auf dem weltweiten Einkommen und Vermögen basiert, wird die Pauschalsteuer auf Basis der jährlichen Lebenshaltungskosten des Steuerzahlers und seiner Familie ermittelt. Als gesetzliche Untergrenze dient in der Regel der siebenfache jährliche Mietwert der genutzten Immobilie bzw. die jährlichen Kosten für die Unterkunft.
Vorteile auf einen Blick:
- Diskrete Steuerplanung ohne Offenlegung des globalen Gesamtvermögens.
- Einfache, planbare Steuerlast über Jahre hinweg.
- Besonders vorteilhaft in steuerlich attraktiven Kantonen.
Die Beantragung erfordert intensive Vorverhandlungen mit der kantonalen Steuerverwaltung. Die kantonalen Behörden verlangen ein Mindesteinkommen, das als Bemessungsgrundlage dient. Dieses unterscheidet sich erheblich zwischen den Kantonen (Zürich, Schwyz, Zug oder Wallis).
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